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Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement mit System

 

Mit der bloßen Fabrikation von Speisern ist es bei GTP Schäfer, bei aller Sorgfalt während des Herstellungsprozess, längst nicht getan: Die Qualitätssicherung ist uns besonders wichtig! Um eine hohe Güte unserer Produkte sicherzustellen, setzen wir dabei auf unser bewährtes dreistufiges Qualitätssicherungskonzept: Dies beginnt schon mit der vorgeschalteten Materialeingangsprüfung, erstreckt sich über die Speiserproduktion mit begleitenden Güteprüfungen, bis hin zur einem intensiven Check der Endprodukte.  

Zur Sicherstellung der hohen Qualitätsmaßstäbe verfügt unser Unternehmen heute über ein integriertes Managementsystem (IMS), in dem die Bereiche Qualitätssicherung, Umwelt und Arbeitssicherheit verankert sind. Die bindende Leitlinie unserer Fertigung ist dabei das Qualitätssicherungssystem DIN ISO 9001:2000  und ISO 14001:2005. Die konsequente Einhaltung dieser Normen setzt eine Steuerung der Produktion voraus, die via Datenbanksystem kontinuierlich alle relevanten Qualitätskriterien verfolgt, aufzeichnet und transparent hält.

  • Die intensive Material-Check beginnt bei uns schon im Wareneingang: Die Basis für die Qualität unserer Produkte bilden Rohstoffe hoher Güte, die von unseren langjährigen Partnern nach unserer Spezifikation bezüglich Reinheitsgrad, Körnung und Schüttgewicht kontrolliert und geliefert werden. Wir selbst führen zusätzlich individuelle Prüfungen der verschiedenen Rohstoffsorten durch, bei denen fest definierte Grenzwerte einzuhalten sind. IT-gestützte Kontrollverfahren verhindern in der strikten Wareneingangskontrolle das „Übersehen“ von Abweichungen. Die Freigaben des Materials zum Produktionseinsatz erfolgt erst nach abgeschlossener Prüfung. Ständig werden mit neuen Rohmaterial-Chargen Prüfkörper auf Basis von Vormischungen erstellt und intensiv begutachtet. Zudem müssen unsere Lieferanten teilweise vorab Muster zur Verfügung stellen.

  • Auch im nächsten Schritt, der Speiserproduktion, arbeiten wir mit integrierter Qualitätssicherung: Schon in der Mischanlage wird die Dosierung überwacht. Bei den Kernschießmaschinen ist eine Sichtprüfung sowie Kontrolle der Maschinen-Parameter vorgesehen. Der abschließende Trockenprozess wird anhand von Stichproben bezüglich Restfeuchte und Festigkeit kontrolliert. Dabei darf die Restfeuchte definierte Werte nicht überschreiten und die Festigkeit muss je nach Rezeptur und Speisertyp fest definierte Mindestwerte einhalten.

  • In unserem eigenen Labor werden die fertig produzierten Speiser mittels thermo-physikalischer, spektroskopischer und vergleichender Untersuchungen analysiert und überwacht, entsprechend VDG-Merkblatt P81. Dies gilt auch für die Rezepturen: Leistungsfähige IT-gestützte Produktionssteuerungs-, Mess- und Auswertungssysteme erfassen Begasungs- und Trockenzeiten, Bruchfestigkeit, Maßhaltigkeit sowie Restfeuchte. Anhand unseres individuellen Rückverfolgungssystem lässt sich später jederzeit nachvollziehen, aus welcher Rohmaterialcharge ein bestimmtes Produkt entstammt und welche Öfen es durchlaufen hat. Bei der abschließenden Exothermie-Prüfung einer Charge erfolgt die Messung von Zünd- und Abbrandzeiten, eine Aufzeichnung der „Heizkurven“ sowie die Ermittlung der maximalen Brenntemperatur.

Produkte, die dem hohen Qualitätsstandard unserer Kunden und uns nicht gerecht werden, verlassen auf diese Weise bei GTP Schäfer nicht die Werkshallen.